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Sichtbar. Vernetzt. Wirksam

Die Forstfrauen

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...sind ebenso vielfältig wie der Wald.

Die Forstfrauen...

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Am 22. und 23. April 2026 brachte die Internationale Forstfrauen-Konferenz „Women in Forestry: Connecting Across Borders and Generations“ - veranstaltet im Rahmen des Interreg Danube Region Projektes Fem2forests in Kooperation mit den Forstfrauen und dem internationalen Dachverband WOFO - Women in Forestry International - knapp 140 Teilnehmer:innen aus 17 Ländern in Europa, Asien und Afrika zusammen. Mit den Teilnehmer:innen des Livestreams waren insgesamt knapp 165 Personen aus 19 Nationen und vier Kontinenten vertreten.

Die Forstwirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Biodiversitätskrise und Fachkräftemangel erfordern neue Antworten. Diversität gilt dabei als Schlüssel für Innovation und nachhaltige Lösungen – Frauen sind ein unverzichtbarer Teil dieser Vielfalt.

Im Fokus der Konferenz standenKurzprogramm Conference Women in Forestry Graz April 2026 1

  • Präsentationen von Best Practice Beispielen und Pilotprojekten, die konkrete Schritte in Richtung Gleichstellung und Innovation in der Forstwirtschaft darstellen
  • Zukunftsorientierter Dialog, um die bereits angestoßenen Wandel weiter vorantreiben zu können
  • Stärkung internationaler Vernetzung und Partnerschaften von Frauen in der Forstwirtschaft
  • Wertschätzung des Erreichten – Meilensteine & gemeinsame Erfolge
  • Stärkung von Frauen und der gesamten Forstwirtschaft durch Förderung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Leadership

Der erste Konferenztag widmete sich in Expert:innenvorträgen, Diskussionen und Round Tables den Themen, die die Zukunft des Forstsektors maßgeblich prägen:

  • zentrale Herausforderungen für Frauen in der Forstwirtschaft
  • berufliche Entwicklung und Karrierewege von Frauen im Forstsektor
  • Mentoring als Instrument zur Stärkung, Vernetzung und zum Wissenstransfer
  • Motivation junger Frauen für den Einstieg in forstliche Berufe
  • Gender-Perspektiven und eine inklusive Entwicklung des Forstsektors
  • Stärkung internationaler Netzwerke und Zusammenarbeit

Wir durften hochkarätige Redner:innen wie den Präsidenten der Landwirtschaftskammer SteiermarkAndreas Steinegger, Daniela Kleinschmit, Präsidentin der IUFRO, Christian Schnedl, Geschäftsführer der Papierholz Austria, und Izabela Pigan, Präsidentin der Forstfrauen Polens begrüßen zu dürfen.
Mitarbeiter:innen des Fem2forests-Projektkonsortiums, allen voran Projektleiterin Nike Krajnc vom Slowenischen Forstinstitut, berichteten über Projektergebnisse, die Meilensteine für die Zukunft darstellen.
Und Forstfrauen aus (fast) aller Welt brachten sich in Round Tables, Vorträgen und Diskussionen ein. Ein Marktplatz mit Postershow bot den Teilnehmer:innen zusätzlich die Möglichkeit, über Initiativen, Projekte und Vereinigungen zu informieren.

Am zweiten Konferenztag führten uns drei verschiedene Exkursionen in Vorzeigebetriebe der steirischen Forst- und Holzwirtschaft. Sie zeigten nicht zuletzt eindrucksvoll, welche Rollen Frauen dort einnehmen – als Fachkräfte, Waldbesitzerinnen, Managerinnen und Führungspersönlichkeiten. Ein herzliches Dankeschön geht an Familie Polz von ehp Frauental, Thomas Bierbacher von Hasslacher Preding Holzindustrie, Marina Kain und die Guides von Sappi Austria, Robert Krainer von der  Prinz DI Alfred Liechtenstein´sche Forstdirektion, Andrea Kager-Schwar und Robert Posch von der Bischöflichen Gutsverwaltung Seggau und Familie Siegl vom Forstgut Almhof.

Die zentrale Botschaft der Konferenz:
Die Zukunft der Forstwirtschaft ist inklusiv und kooperativ. Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur mit Vielfalt, Zusammenarbeit und gemeinsamem Wissen bewältigen. Projekte wie Fem2Forests setzen dabei wichtige Impulse für einen nachhaltigen Wandel. Frauen spielen eine entscheidende Rolle – als Fachkräfte, Führungspersönlichkeiten, Forscherinnen, Waldbesitzerinnen und Vorbilder.