Wir scharren schon in den Startlöchern - Ende September geht es wieder los mit den von vielen sehnsüchtig erwarteten Waldspaziergängen für Frauen!

Seit 2011 gehören sie für viele waldbegeisterte Frauen zur herbstlichen Tradition : die Waldspaziergänge, zu denen die Waldverband Steiermark GmbH im Herbst steiermarkweit unter dem Titel „Wald in Frauenhänden“ einladen. Seit dreiJahren ist mit den Jägerinnen ein Partner an Bord, mit dem der Kreis der Frauen mit Interesse und Freude am Wald deutlich erweitert werden konnte. Auch der Verein Forstfrauen ist seit vielen Jahren dabei, und die Bäuerinnen unterstützen das Projekt maßgeblich. So ist „Wald in Frauenhänden“ auch ein schönes Beispiel dafür, was gelingt, wenn viele Hände konstruktiv ineinander greifen.

Warum aber gibt es „Wald in Frauenhänden“ überhaupt? Auf forstlichen Veranstaltungen, in forstlichen Gremien findet man Frauen nur vereinzelt. Aber: Rund 30% der österreichischen Wald(mit)besitzerInnen sind Frauen (Steiermark: 32%), ihnen gehören rund 25% der österreichischen (und der steirischen) Waldfläche. Der Frauenanteil in der Jägerschaft steigt (ca. 10% der österreichischen JagdkarteninhaberInnen, 20-30% Frauenanteil ist der Jagdausbildung). All diese Frauen sind somit eine wichtige Zielgruppe, wenn es darum geht, Informationen über den Wald möglichst breit auf die Fläche zu bringen. Mensch und Wald profitieren davon. Auch für die Branche bringt es Nutzen: Werden Frauen verstärkt miteinbezogen, bringen sie auch maßgeblichen Input: neue Ideen, Sichtweisen, Kompetenzen und Ressourcen. Nicht zuletzt sind Frauen in Männerdomänen medial interessant, wodurch nicht nur die Damen selbst, sondern auch den Wald und die Forstwirtschaft positiv ins Licht rücken.

Von September bis November 2020 greifen wir heuer ein brisantes Thema auf: "Wald und Gesellschaft - das Ökosystem Wald und seine Leistungen". Nicht erst, seit Corona denÖsterreicherinnen und Österreichern den Wert der heimischen Wälder als Erholungsraum bewusst gemacht hat, wissen wir, dass der Wald viel mehr als "nur" Rohstofflieferant und Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist, sondern auch Wasser- und CO2-Speicher, Bollwerk gegen Naturgefahren, Sportplatz, Erholungsraum und und und... Manches davon verläuft parallel, oft stehen diese Ansprüche aber auch in Konflikt zueinander.

Beim Waldspaziergang wird Wissenswertes zum Thema praxisnah vermittelt:

  • Welche Leistungen erbringt der Wald für EigentümerInnen, Gesellschaft und Wirtschaft?
  • Welche Rechte und Pflichten für diese Gruppen bringt das mit sich und wer darf was (nicht) im Wald?
  • Welche Konflikte ergeben sich aus der vielfachen Nutzung des Waldes, welche Lösungen kann es geben?

Seggau klein

Information:

Dipl.-Ing. Dagmar Karisch-Gierer
Forstliche Ausbildungsstätte Pichl
Rittisstraße 1, 8662 St. Barbara i.M.
Tel.: 03858/2201-7292
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Info-Blatt zum Download

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